Ein Franken für ein Smartphone oder wie Telekommunikationsanbieter “fast gratis”-Bewusstseinsfelder schaffen

Geschrieben von am 18. November 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Hanspeter-Eberle, Kommunikation, Meine Meinung


Derzeit läuft bei allen Telefonanbietern die Vorweihnachtswerbung auf Hochtouren. Das iPhone 4S von Apple und das Galaxy II von Samsung sind die aktuellen Renner. Die Verlockung ist gross, sich so ein cleveres Teil zuzulegen. Denn was ist schon ein Franken für so ein edles Teil!
Doch sind die Angebote, die durch die Werbung ins Bewusstsein gehämmert werden, wirklich zu Deinen Gunsten? Wir haben das mal beim Schweizer Anbieter Sunrise recherchiert.

Tja, wie machen die das bloss? Richtig teure Geräte für einen Franken verkaufen und dabei so tun, als wäre das ein Geschenk für den Kunden? Da legen die Ärmsten doch richtig drauf. Oder doch nicht?

Happige Abokosten

Damit Du also bei Sunrise ein iPhone für CHF 1.00 bekommst, musst Du ein Abo mit 24 Mt. Laufzeit für CHF 125.00/Monat abschliessen. Auf zwei Jahre macht das dann CHF 3’000.00 an Abogebühren.

Das Galaxy II wird beworben mit Sunrise Flat 2 was bedeutet, dass Deine monatlichen Abokosten CHF 65.00 betragen. Die Vertragsdauer ist ebenfalls 24 Mionate und verursacht in dieser Zeit Abokosten von CHF 1’560.00
Inbegriffen sind alle Gespräche ins Schweizer Festnetz und mit Sunrise-Handys. Telefonieren in andere Mobilnetze kostet 0.30/Minute extra, eine SMS kostet 15 Rappen.
Weiter kannst Du 500MB versurfen – die sind allerdings beim Videogucken oder Musikhören im Mobilenetz bald aufgebraucht. Und dann wird richtig teuer, weil jedes zusätzliche MB 10 Rappen kostet.

Es geht auch anders

Nur mal angenommen, Du bist durchschnittliche Handy-Nutzer und rufst ab und zu mal Deine Mails ab, suchst Dir eine Zugverbindung raus und nutzt, wenn immer möglich, WLan-Anbindung um Daten runterzuladen.
Du telefonierst wenig mit dem Handy – vielleicht drei bis vier mal im Tag und sendest vielleicht täglich fünf SMS.

Wenn Du Dir eine Prepaid bei Sunrise zulegst, bekommst Du standardmässig das Produkt “Sunrise go Dayflat”. Das bedeutet, dass Du für ein SMS und ein Gespräch je CHF 1.00 bezahlst. Danach kannst Du den ganzen Tag weiter telefonieren und smsen – es bleibt bei diesem Franken. Surfen kommt extra und ist ziemlich teuer.
Das Dayflat lohnt sich also kaum – denn bei täglich einem SMS und einem Gespräch bist Du ohne Surfen monatlich bei CHF 60.00 – ein Abo ist dann (mit Surf) günstiger.

Undokumentierte Prepaid-Funktion

Mal angenommen, Du bist da irgendwo zwischen allen Stühlen und suchst eine günstigere Variante, die optimal auf Dein Nutzerverhalten zugeschnitten ist.
Die gibts tatsächlich. Sende mit Deinem Sunrise-Prepaid Handy das Wort “Go” an die Nummer 5522 und schon tickt Dein Handytarif individuell. Du zahlst dann 12 Rappen pro SMS, 25 Rappen ins Festnetz und auf Sunrise Handys und 45 Rappen ins übrige Schweizer Mobilnetz.
Dazu aktivierst Du den Spartarif fürs Surfen und zahlst für 250MB grad mal CHF 7.50 im Monat.
Du kannst auch die Dayflat nur fürs Telefonieren oder SMSen aktivieren – ganz wie es beliebt.
Hier gehts zum versteckten Link von Sunrise.

Smartphone selber kaufen gibt Freiheit

Dafür kaufst Du Dir Dein Samsung Galaxy II selber – zum Beispiel bei Digitec für CHF 498.00.
Für das iPhone hält Apple die Preise künstlich hoch und der Apfel kostet Dich gegen CHF 700.00.

Der Vorteil davon ist, dass Du dabei echt sparst. Mit dem Prepaidangebot und dem Direktkauf des Handys bist Du noch meilenweit weg von den über 24 Monate gerechneten Abopreisen. Zudem hast Du die Freiheit, jederzeit den Anbieter zu wechseln.

Wir haben das Sunrise-Beispiel genommen weil wir es genauso wie beschrieben nutzen.
Doch es geht noch günstiger mit Kassensturz-Testsieger und Quassel-Lieferant Aldi.
14 Rappen kostet die Minute von Aldi Suisse zu Aldi Suisse und ins Schweizer Festnetz. Ein SMS kostet 10 Rappen, Anrufe ins übrige Mobilnetz liegen bei 34 Rappen und für CHF 20.00/Monat gibts 300 MB Surfdaten.
Deine bisherige Telefonnummer kannst Du mitnehmen.

Natürlich ist Dein Telefonverhalten anders als unseres. Durch die Vielfalt der Prepaid-Optionen spricht aus unserer Sicht jedoch nur wenig für ein Abo.
Ausgenommen von diesen Überlegungen sind natürlich die Leute, die ihr Smartphone im Businessumfeld nutzen.

Hier lauern richtige Kostenfallen!

Wenn Du Dich im Grenzgebiet Schweiz – Nachbarstaaten bewegst, schalte unbedingt die Funktion “Datenroaming” in Deinem Smartphone aus. Denn es kann vorkommen, dass Dein Telefon sich ganz unbemerkt mit einem ausländischen Anbieter verbindet und so immense Roamingkosten generiert. Denn so schicke Apps wie Wetter und ähnliches saugen ständig Daten herunter.

Unsere Empfehlung ist einfach umsetzbar. Deaktiviere sowohl das Datenroaming wie auch die Mobilfunk-Datenfunktion.
Wenn Du unterwegs eine Datenverbindung brauchst (Fahrplan oder so), aktiviere (meist mit einem einfachen Häkchensetzen) die Funktion und schalte sie anschliessend wieder aus.
Auf diese Weise habe ich die letzten zehn Tage grad mal 3MB von meinen 250 gebraucht.

Es spricht also alles dafür, den Telekommunikationsanbietern nur das zu bezahlen, was Sie auch wirklich brauchen.
Mit dem gesparten Geld hast Du dann schon mal ein sattes Polster, um Deinen Lieben eine schöne Bescherung unter den Christbaum zu legen.

(Die obigen Angaben und Einstellmöglichkeiten zu den Telekommunikationsanbietern – insbesondere alles zum Thema Sunrise – waren zum Zeitpunkt, als ich den Blogartikel geschrieben habe, aktuell. Verständlicherweise übernehme ich keine Gewähr für die Richtigkeit, denn die Anbieter können jederzeit Änderungen am Angebot vornehmen.)

Print Friendly
Share

Mal wieder richtiges Glitzern in den Augen der Liebsten erzeugen

Geschrieben von am 16. November 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Coaching, Hanspeter-Eberle, Hypnose, Kommunikation, Medizin, Meine Meinung, Mentaltraining, Psychologie

In Ihrem Leben gibt es Menschen, die Ihnen ganz besonders am Herzen liegen. Menschen, für die Sie ein einzigartiges Geschenk aussuchen. Menschen, die für Sie da sind wenn Sie sie brauchen.

Was können Sie ihnen Schöneres schenken als Gesundheit und Wohlbefinden! Diese beiden Dinge hinterlassen bei den Beschenkten einen bleibenden Eindruck.

Wir helfen Ihnen, an Weihnachten Augen leuchten und Herzen höher schlagen zu lassen.

Bis am 24. Dezember gewinnen Sie 10% beim Kauf eines Geschenkgutscheines aus unserem Angebot. Damit können Sie grad noch einen guten Tropfen samt Dessert fürs Festessen draufpacken.

Rufen Sie gleich an und bestellen Sie Ihre Geschenke unter Telefon 044 912 32 32.

Schauen Sie sich das komplette Angebot hier und hier an.

Diese 10% sind nicht kumulierbar. Ausgenommen von der Weihnachtsaktion sind die metabolic balance-Pakete “Sparfuchs” und “Bronze” sowie Physiotherapie mit Arztverordnung.

Print Friendly
Share

Bewusstseinsfelder hypnotisieren – geht das?

Geschrieben von am 17. Oktober 2011 | Abgelegt unter Coaching, Esoterik, Grenzwissenschaft, Hypnose, Kultur, Medizin, Mentaltraining, Psychologie


Bewusstseinsfelder an sich sind nicht hypnotisierbar. Das ist der eine Teil der Wahrheit. Der andere Teil ist der wesentlich wichtigere Aspekt: Bewusstseinsfelder lassen sich durch eine Hypnose ihres “Besitzers” ausgezeichnet beeinflussen.
Damit das funktioniert, müssen verschiedene Ebenen aufgedröselt werden. Dafür eignen sich einesteils Zeitreisen auf der mentalen Ebene und andernteils sind meist auch Veränderungen auf der realen Verhaltensebene angesagt.
Oftmals kannst Du Dein reales Verhalten erst dann verändern, wenn Du ein paar Altlasten losgeworden bist. Denn die haben dazu geführt, dass Du Dinge so tust, wie Du sie jetzt tust.

Heute morgen ruft mich eine Dame an. Sie fragt mich, ob ich sie mal eben hypnotisieren könne – sie müsse unbedingt abnehmen. Und sie hätte gelesen, dass das mit ein paar Hypnosesitzungen ganz einfach funktioniert.
Das Gespräch hat dann etwas länger gedauert und sie hat soviel von sich preisgegeben, dass ich ihr erklären kann, dass da mehrere Dinge auf verschiedenen Ebenen ineinander verschachtelt sind. Weil dem so ist, müssten wir ihr Thema von verschiedenen Seiten her angehen.

Hierarchie der Bewusstseinsfelder verbindet Alles mit Allem

Unser individuelles Bewusstseinsfeld ist eingebettet in das Feld der Herkunftsfamilie. Über das Bewusstseinsfeld der Erde sind die individuellen und familiären Felder mit denen anderer Menschen verbunden.
Das Bewusstseinsfeld der Erde – manche nennen es auch “globales Feld” – ist wiederum eingebettet in das Feld unseres Sonnensystems. Und dieses ist eingebettet im Feld des Universums. Und so geht es die ganze Leiter hoch bis zu dem Punkt, wo der reine Glaube mit ins Spiel kommt. Denn nach unserer spirituellen Auffassung hat das alles ja irgendwo seinen Anfang. Es liegt also nahe, dass es einen Schöpfer von alldem gibt.
In diese Richtung gehen auch die Gedanken vieler Quantenphysiker, die sich schon etliche Dinge, die da im Universum passieren, nur noch so erklären können. Urknall hin oder her.

Wie entstehen unsere Muster?

Bleiben wir bei der Beispielklientin. Sie hat schon etliches gemacht, um Ballast abzuwerfen – im physischen Sinn. Sie erzählt mir, dass sie schon jede Diät kennt und dass sie am Anfang einer Diät stets hochmotiviert ist. Doch nach einer Weile würde sie in ihre alten Muster zurückfallen und meist sei sie nach dem missglückten Diätversuch um einiges schwerer als vorher. Und ja – früher sei sie schlank gewesen.
Es scheine so zu sein, als sei da jemand oder etwas stärker als sie und hole sie immer dann zurück, wenn sie den altvertrauten Pfad verlässt.
Hier können eine Menge systemischer Verflechtungen mitspielen. Einige Beispiele (oft sind auch mehrfache Verstrickungen vorhanden)

  • fehlende Nestwärme als Kind
  • Verlust von Eltern als Kind
  • Teilen müssen, obwohl für sie selber zuwenig da war
  • Armut und Mangel im Elternhaus
  • Anderer Menschen Lasten übernehmen
  • Mobbing in der Schule
  • Stress am Arbeitsplatz
  • Burnout
  • Einsamkeit
  • Beziehungsprobleme
  • Aus allen Ebenen eingeschlossene Emotionen

Solche Verflechtungen und Verstrickungen müssen in vielen Fällen erst gelöst werden. Denn die Gedanken, die daraus stets ins Bewusstseinsfeld gegeben werden – und das oft über Jahre und Jahrzehnte – haben so tiefe Spuren eingegraben, dass entsprechend in der Tiefe der Seele die Lösungsschlüssel verborgen sind.
Denn das, was heute wirksam und sichtbar ist, sind die Symptome von etwas, dessen Grundstein irgendwann in der Vergangenheit gelegt worden ist.

Hypnotische Zeitreisen – Software-Update für die Seele

Im Beispiel geht ums Abnehmen. Doch das Verfahren der hypnotischen Zeitreise, während der behutsam die einzelnen Verstrickungen gelöst werden, funktioniert sinngemäss für jedes andere Lebensthema.
In einer leichten Hypnose reisen wir Station um Station auf der Lebenslinie zurück. Immer wieder werden Situationen gefunden, die richtig weh tun.
Da, wo die entsprechende Situation auf der realen Zeitlinie stattgefunden hat, lässt sie sich nur schwer beeinflussen. Deshalb reisen wir aus den jeweiligen Situationen in eine höher gelegene Ebene, auf eine virtuelle Bühne. Dort ist alles möglich, weil unsere Gedanken ganz einfach frei sind. Auf dieser Ebene verändern sich die Dinge und mit einem einfachen Testverfahren wird abgefragt, ob die Situation geklärt und aufgelöst ist. Und so gehts immer weiter zurück…
Hier kannst Du mehr zu den Zeitreisen lesen.
Viele Menschen erleben Wirkung einer (oder mehrerer) Zeitreise das so, als hätten sich ihre Bremsklötze gelöst so dass sie endlich ihr eigenes Leben leben können.

Die Hardware – unsere Gewohnheiten

Bleiben wir beim Abnehmen und schauen uns mal die Ernährungsgewohnheiten vieler Menschen an. Manchmal ist der Alltag stressig und das Kochen mit frischen Lebensmitteln bleibt auf der Strecke. Oder der Business-Lunch besteht aus einem Sandwich und einer Tasse Kaffee. Oder einem Teller Pasta.

Manchmal ist der gute Wille da, alles zu verändern, doch die “Software” streikt.
Oder jemand hat viel Sport getrieben und sich entsprechend ernährt. Dann wars aus mit Sport – doch die Ernährung ist geblieben.
Und bei vielen Menschen ist das Sättigungshormon “Leptin” wegkohlehydratisiert, und es wird munter zugelangt.

Da solche Verhaltensweisen oft über Jahre gelebt werden, bildet sich auch da eine Informationsspur im Bewusstseinsfeld. Die Krux der Verschachtelung liegt darin, wenn “Hardware” und “Software” gegeneinander spielen.
Lösen wir nun die Knoten in der “Software” und belassen die “Hardware” so wie sie ist, wird kein Pfund mehr wegschmelzen.
Wird jedoch die reale Essensstrategie verändert – ohne sich selber zu kasteien – dann ist der Erfolg schnell sichtbar.
Einfach mal angenommen, die Seele ist bereit mitzumachen, sei es, weil wir die hindernden Verstrickungen gelöst haben oder sei es, dass wir das Abnehmen anpacken ohne dass Verstrickungen uns daran hindern, so müssen wir unserem Stoffwechsel das geben, womit er klar kommt.
Dazu ein einfaches Gedankenexperiment.
Fährst Du einen dieselbetrieben Wagen? Oder einen mit Benzinmotor?
Was denkst Du, geschieht, wenn Du an der Tankstelle Diesel in Deinen Benziner oder Benzin in Deinen Diesel kippst?
Richtig geraten – Dein Auto wird ganz einfach stehenbleiben weil es mit dem falschen Treibstoff nicht umgehen kann.
Und genau so passiert es mit Deinem Stoffwechsel. Gib ihm Dinge, mit denen er nicht klar kommt und er dankt es mit allerlei Funktionsstörungen wie Verdauungsbeschwerden, Übergewicht, Zuckerstoffwechselstörungen, Trägheit und anderem mehr.

Ich wähle immer gerne die ersten Stunden nach dem Mittagessen, wenn ich einen Hypnose-Kurzworkshop gebe. Denn die Kohlehydrate nehmen mir viel Arbeit bei einer Gruppentrance ab…

Um das alles ins Lot zu bringen, brauchst Du nur zu tun, was getan werden muss. Zum Beispiel herausfinden, was Dir bekommt und es dann konsequent umsetzen. So generierst Du ein neues Bewusstseinsfeld Deiner persönlichen Ernährung.
Hier bekommst Du ein paar Ernährungs-Tipps.

Experiment – eine neue Spur ins Bewusstseinsfeld zeichnen

Möglicherweise kennst Du die Tage, an denen Du weniger gut drauf bist als sonst. Achte an einem solchen Tag darauf, wo Du beim Gehen hinguckst.
Wissenschaftliche Experimente haben gezeigt, dass der grössere Teil der Menschen in “bedrückenden” Situationen vor seine Füsse auf den Boden sieht.
Richte dich jetzt bewusst auf und schau geradeaus auf das, was da schon von weitem auf Dich zukommt.
Nimm wahr, was sich an Deiner Laune ändert. Denn auch das ist erwiesen: Wer den Kopf hebt, dem gehts besser.
Mach das wieder und wieder. Immer dann, wenn Du denkst, dass Du Dich schlechter fühlst. Und freu Dich darüber, dass die persönlichen “Schlechtwetter-Perioden” immer seltener werden und dafür immer mehr die Sonne für Dich scheint.
Weil im Hintergrund Dein Unterbewusstsein eine Feld von Selbstvertrauen und Mut installiert. Ganz automatisch, weil Du den Kopf hebst.
Das gibt Dir sofort mehr Lebensfreude.

Print Friendly
Share

Sieg des Geistes über das Fleisch – zur Belohnung die Relax-Oase im Tessin

Geschrieben von am 23. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Coaching, Hanspeter-Eberle, Kultur, Mentaltraining

Am 13. August 2011 bin ich mit meinem Vollmetall-City-Bike (Einziger Luxus: 21 Gänge…) von Göschenen nach Airolo gefahren. Göschenen liegt auf 1’111müM, Airolo auf 1’175müM. Also auf 30.9km Strecke eine Höhendifferenz von 64 Meter. Doch da ist noch der Gotthardpass dazwischen. Und dessen effektive Passhöhe ist 2’106müM…

Einfach mal so über den Pass: Diese Idee geistert schon ein paar Jahre in meinem Kopf. Weit davon entfernt eine Sportskanone zu sein, ist Bewegung vor allem dann angesagt, wenns draussen schön ist. Die Sonne hat sich seit Mai des öfteren verzogen und so sind meine sportlichen Vorbereitungen grad mal etwa 700km Velofahren mit moderaten Steigungen, einmal pro Woche 1.6km Schwimmen und ab und zu Lauftraining im Wald.

Erstmal gehts locker

Vom Bahnhof Göschenen – wo ich gegen 11.45 starte – bis Andermatt gehts ganz gut – trotz oder vielleicht wegen der Serpentinen.
Einzig die schmale Strasse und der rege Auto- und Töff-Verkehr stören.
Auf dem Weg nach oben begegnen mir Leute, die grad das Alpenbrevet erwerben. Die fahren an einem Tag erst über den Grimsel, dann über den Nufenenpass, als zweitletzte Etappe über den Gotthard via Südseite und als Dessert nehmen die noch den Susten mit.
Von Andermatt bis Hospental ist flache Ausruhestrecke, ab dann steigts wieder.

Die Gedanken in die Ferien schicken

Bis etwa Kilometer 14 empfinde ich die Steigung etwa so, wie von Küsnacht auf den Pfannenstiel.
Ab Kilometer 14 – beim Restaurant “Mätteli” beginnt eine langgezogene Steigung die von unten recht harmlos aussieht.
Doch die Realität ist anders und ich beginne langsam zu leiden und schrappe auf den letzten 1.5 Kilometern an meiner derzeitigen Grenze entlang.
Ich schicke meine Gedanken auf Reise und “es” pedalt einfach von Meter zu Meter.
Diesen Effekt nenne ich für mich “Sieg des Geistes über das Fleisch”. Denn auf einer zweiten Gedankenebene blende ich den schmerzenden Po (Velosättel können brutal sein – auch teure) aus und auch die Muskeln, die mehr und mehr brennen.

Plötzlich ist es vorbei

Und auf einmal ist sie da: Die Passhöhentafel. 2’106müM wirds flach und ich fahre die letzten Meter zum Hospiz.
Dort brauche ich mal einen Moment Zeit um zu fassen, dass ich den Gotthard bezwungen habe.
Ich fühle mich frei, stolz und trotz der Leistung voller Energie. Irgendwie weiss ich tief in meinem Inneren, dass ich alles erreichen kann, was ich erreichen will. Diese Energie nehme ich mit Sicherheit mit in meinen Alltag.
Etwas rasten mit Bratwurst und Bürli und schon gehts weiter. Diesmal die Tremola (Uralt-Serpentinen-Kopfsteinplaster-Gotthardstrasse) herunter bis nach Airolo.
Und noch immer begegnen mir Alpenbrevet-Absolventen. Hut ab vor denen.

Ferdinand Hodlers Vorlage

Vielleicht hast Du Ferdinand Hodlers Postkutschen-Gemälde schon mal irgendwo gesehen.
Mein Foto könnte glatt die Vorlage dazu gewesen sein. Mit der alten Postkutsche kannst Du in einer Tagesreise von Andermatt nach Airolo fahren.
Es ist richtig heiss und ich bin froh um den kühlen Fahrtwind. Eine richtige Schussfahrt (auf den Strassenteilen ohne Kopfstein) bringt mich zum Bahnhof Airolo. Hier wird das Velo aufs Auto gepackt und wir fahren bis zu unserem Ferienlogis.

Venus Garden Brissago

Seit Jahren fahre ich für einige Tage ins Tessin. Und manchmal denke ich mir, dass hier zu leben auch ganz toll sein muss.
Immer wieder gabs die Möglichkeit, die Zeit in Wohnungen von Freunden zu verbringen. Mal auf der Locarno-Seite, mal ennet dem Monte Ceneri in der Gegend von Lugano.
Diese Möglichkeiten sind Vergangenheit. Ich bin ganz eindeutig lieber am Lago Maggiore – also haben wir letztes Jahr in dieser Gegend gesucht und den Venusgarden – ein Bed & Breakfast oberhalb Brissago gefunden.
Der Name passt, das Haus liegt mitten im Grünen und verspielte Statuen verwandeln den auf zwei Plateaus angelegten Garten in eine Zauberlandschaft. Mit einem herrlichen Blick über den Lago Maggiore.
Die Besitzer – Helena und Solomon – empfinden wir als Gastgeber mit Herzblut.
Es stimmt einfach alles – vom Zimmer, der Aussicht, dem Frühstück und der Freundlichkeit und dem Engagement der beiden.
Schau einfach hier mal selber rein.

Aktivität oder relaxen – alles ist möglich

Wenn Du Bewegung magst kannst Du zu Fuss ca.400 Teppenstufen nach Brissago ins Lido zum Schwimmen gehen oder mit dem Postauto nach Locarno und am Bahnhof ein Velo mieten. Über die Magadinoebene radelst Du ein Stündchen bis Bellinzona – alles topfeben.
Jeweils am Mittwoch ist grosser Markt in Luino – da kommst Du bequem mit dem Schiff hin.
Etwas oberhalb vom Venus Garden ist das Restaurant “Bellavista” mit vielen leckeren Spezialitäten zu moderaten Preisen. Und dem Riesenspektrum der Aussicht von Locarno bis weit ins Italienische.
Uriger bekommst Dus im “Grotto Scalinato” in Tenero. Tessiner Spezialitäten sind hier Trumpf und meine Empfehlung sind “Penne Ticinese”. Das sind Penne mit Tomatensauce und der Tessiner Nationalwurst Luganighe, dazu einen klassischen Tomatensalat mit Kräuselgrünzeugs und eine echte Gazosa (Zitronenlimonade) in der Bügelflasche.

Wenn Du mehr Tipps haben willst poste einfach Deine Wünsche in den Blog.

Auf jeden Fall machen der Gotthard und der Venus Garden richtig viel Lebensfreude!

Print Friendly
Share

Mit der Sandschaufel den Bewusstseinsfeldern nachhelfen

Geschrieben von am 22. Juni 2011 | Abgelegt unter Hanspeter-Eberle

  • Ab und zu hakelt es auch in den Bewusstseinsfeldern. Zwar können die Felder fast alles richten, doch ist es äusserst hilfreich, wenn genügend klare und zielgerichtete Energie hineingegeben wird.
    Du weisst ja, dass sich ein Ziel realisiert wenn die kritische Menge an Verwirklichungsenergie im Feld ist und es in die Realität kollabiert.
    Was die Quantenphysiker wissen, können wir nutzen. Mit einer Sandschaufel und der GAP-Strategie geht das ganz einfach.

    Was steckt hinter GAP?

    Gap ist der englische Begriff für Lücke. Das kann eine geografische Lücke sein – ein Tal oder eine Senke.
    Im Ressourcenmanagement steht Gap für das, was an Fähigkeiten und Fertigkeiten fehlt, um von einem Ist-Zustand zu einem Soll-Zustand – etwa einem neuen Ziel zu gelangen.

    Gap und die Ressorcen-Grube

    Stell Dir mal vor, Du willst Hochsee-Skipper werden. Einesteils bringst Du möglicherweise schon einige Fähigkeiten mit, andere musst Du Dir erst erwerben.
    Tu einfach mal so, als wäre das, was Du schon hast der eine Rand der Grube. Und das, was Du erreichen willst ist der andere Rand.
    Nun nimmst Du einfach eine Schaufel und schaufelst Schritt für Schritt alles das, was Dir bis zum Ziel fehlt in die Grube.
    Wenn Du die letzte notwendige Fähigkeit oder Ressource hineingeschaufelt hast, ist ein bequemer Weg entstanden der Dich locker zu Deinem Ziel spazieren lässt.

    Hier kannst Du kostenlos die detaillierte Anleitung zur GAP-Strategie runterladen.

    Print Friendly
    Share
  • Nächste Einträge »