Wie Du mit Erfolgs-Tools auch 15 Kilo los wirst

Geschrieben von am 19. September 2012 | Abgelegt unter Coaching, Hanspeter Eberle, Medizin, Mentaltraining

Irgendwann im Frühling habe ich mich im Spiegel betrachtet und festgestellt, dass da Optimierungsbedarf an meiner Erscheinung angezeigt war. Auf gut Deutsch hiess das, dass ich 23 Kilo zuviel rumgeschleppt habe und eigentlich bei meiner Körpergrösse so um die 75 Kilo wiegen sollte. Und es hiess auch, die optimalen Motivatoren und Tools dazu zu finden und konsequent anzuwenden damit ich wieder dahin kommen würde.
Das Zwischenresultat lässt sich sehen: Minus 13 Kilo seit dem 3. Juni 2012.

Nachdem mich nun immer mehr Leute auf die Veränderung ansprechen und vor allem wissen wollen, wie ich das denn gemacht habe, gibt’s hier die Gebrauchsanweisung. Und natürlich darfst Du sie frei verwenden, für Dich anpassen und auch weitergeben.

Die Ausgangslage

Bis 1990 habe ich Leistungssport betrieben und dabei drei bis fünfmal die Woche intensiv trainiert. Nachdem ich beruflich in die Selbständigkeit gegangen bin, war Schluss mit soviel Sport. Was geblieben ist, waren die Essgewohnheiten und Mengen.
Nun verhält es sich mit Übergewicht wie mit einem Korallenriff: Jedes Jahr ein bisschen grösser.
2003 hatte ich dann stolze 112 Kilo draufgepackt und nach einer Diäten-Odysee stellte ich drei Jahre später mit dem Konzept von metabolic balance® meinen Stoffwechsel konsequent um.
Endlich etwas das funktionierte, weil ich nach etwa drei Monaten rund 17 Kilo abgespeckt hatte.
Nun lebe ich ja unter anderem zum Geniessen und so habe ich hier gestoppt. Bis im Juni dieses Jahres sind 14 Kilo weggeblieben.
Eigentlich wäre es ganz einfach gewesen, meinen Essensplan konsequent wieder zu aktivieren. Doch irgendwie war das zuwenig Motivation und mehrere Anläufe sind gescheitert.
Und so machte ich mich auf die Suche nach längst vergessen geglaubten Strategien, um Motivation und Hilfsmittel irgendwie zu kombinieren.

Die Technik-Werkzeugkiste

Ganz viel früher – nach einem Aufenthalt in England – hatte ich schon mal 12 Kilo Fish and Chips draufgepackt. Damals hatte ich mir einen Kalorienzähler gekauft, meine Obergrenze ausrechnen lassen und halt einfach gestoppt, wenn der Marker in den roten Bereich gekommen ist. Zudem ging ich regelmässig Joggen und Schwimmen. Nach drei Monaten war alles wieder im grünen Bereich.

Nun ändern sich die Zeiten und das schöne Kalorienzählrad ist aus dem Regal in der Drogerie verschwunden.
Stattdessen – Smartphone lässt grüssen – gibt’s eine richtig gute App (für Androiden und angebissene Äpfel) – und das kostenlos. Du findest Sie im Google Play Shop unter „Shapeup“
Als nächstes habe ich meinem Velo ordentlich Luft in die Reifen gepumpt weil mir Joggen mittlerweile ein Greuel ist. Die Badehose vorgekramt und eigentlich hätte es losgehen können. Wenn da nicht der innere Schweinehund immer wieder einen Grund gefunden hätte, warum es grad jetzt mit den Veränderungen nicht passend war.

Die Soft Skills

Nun ja, eigentlich habe ich zig Coaching-Tools an der Hand. Bei meinen Klienten funktionieren die auch immer recht gut. Also habe ich mich hingesetzt und mir ein Paket geschnürt.

Visualisieren des Endresultates ist immer gut und so habe ich mir ein Bild aus meinen Sportlerzeiten hervorgesucht und verinnerlicht – wobei die paar Lachfältchen im Original durchaus vernachlässigt werden dürfen.
Als nächstes habe ich mir im Terminkalender fixe Bewegungszeiten eingetragen – mindestens dreimal pro Woche zwei bis drei Stunden. Weil ja schon Sommer war, ist es entsprechend lange hell.
Dann habe ich mir zielführende Suggestionen geschrieben und per Selbsthypnose verankert.
Zum Beispiel: „Jede Bewegung die ich in meinem Alltag mache, verbrennt schneller und schneller mehr und mehr Depotfett.“ Um diese Suggestion zu verankern stellte ich mir ein Kraftwerk in meinem Inneren vor, dass haufenweise Energie aus Fett erzeugt. So mit Schauglas, um die Flammen zu sehen und mit Kontrollgeräten, deren Zeiger wild ausschlagen.
Dieses Bild ziehe ich mir auch jetzt immer wieder rein weil es hilfreich ist, wenn beim Sporteln der innere Schweinehund zu bellen beginnt.
Dann noch den 3. Juni 2012 als Startdatum fixiert und los ging’s.

Die Erfolgserlebnisse

Die clevere Shapeup-App rechnet als Erstes mal aus, wieviele Kalorien meine üblichen täglichen Verrichtungen benötigen – den sogenannten Grundumsatz. Ohne Extrabewegung bedeutet diese Zahl, dass bei der entsprechenden Nahrungsaufnahme das Gewicht gleich bleibt. Der App habe ich zusätzlich eingegeben, dass ich etwa ein Kilo pro Woche abnehmen will. Die neue Zahl ist die entsprechende Stopp-Tafel.
Jede zusätzliche Bewegung bewirkt, dass die erlaubte Kalorienzahl steigt.

Die Programmierung der App ergab erst einmal ein ernüchterndes Resultat weil ich schlicht als „fettleibig“ bezeichnet worden bin. Mit Inbrunst erfasse ich seit Beginn Brenn- und Nährwerte verschiedenster Lebensmittel und habe so Anhaltspunkte, wieviel zusätzliche Bewegung ich für ein Festmahl generieren darf.
Der Grundpfeiler dessen, was ich esse, ist nach wie vor mein metabolic balance®-Plan weil der 70 bis 80% meiner konsumierten Lebensmittel enthält. Die übrigen 20% gehen schon mal für Grillbratwurst und Co. drauf.
Die App hat sich mittlerweile anders besonnen und zeigt mir heute nur noch „übergewichtig“ (es sind ja noch schlappe neun Kilo zuviel drauf), dafür minus 12 Zentimeter Taillenumfang, minus acht Zentimeter um die Hüfte, minus fünf Zentimeter Oberschenkel, minus 3.5% Körperfett und plus 1% Muskelmasse (weil ich auf Ausdauer sportle und keinen aktiven Muskelaufbau in der Mukibude betreibe).

Noch mehr Veränderungen

Auf leisen Sohlen haben sich körperlich störende Befindlichkeiten weggeschlichen von denen mir erst jetzt, wo sie weg sind, bewusst wird dass ich sie hatte. Gelenkzeugs und Müdigkeit, um nur mal zwei zu nennen. Mein Geist ist so klar wie er mal vor Jahren war, die Freude an der Natur ist wieder da und auch sonst geht mir der Alltag viel einfacher von der Hand.
Und ja – die Planung für die Herbst-/Winterzeit steht auch. Gegen Ende November werde ich mein Ziel erreicht haben und um es zu festigen, ist Schwimmen Favorit. Nur eben: Zwei Stunden Längen ziehen ist das Weisse vom Ei.
So habe ich mich in meiner Gemeinde den Rettungsschwimmern angeschlossen und gebe so etwas von dem, was ich an Hilfe aus dem Bewusstseinsfeld bekommen habe, mit Spass und Freude an die Allgemeinheit weiter.

Wenn’s anderswo hakelt

Manchmal verbergen sich die Ursachen von Übergewicht in den Tiefen des Unterbewusstseins. So kann es als Schutzfunktion agieren oder ganz einfach ein Symbol von Lasten (meist die anderer Leute) sein, die mit sich herumgetragen werden.
Indizien für so etwas ist zum Beispiel der Anfangsschwung, der jedoch nach einigen Tagen schon wieder verpufft und gegen die alten Gewohnheiten ausgetauscht wird, weil die Blockaden für Veränderungen ganz einfach zuviel mentale Energie fressen.
In solchen und anderen Fällen ist es hilfreich, die Blockaden aufzudecken und deren Ursachen zu deaktivieren.
Lies einfach hier wie Du Deine Blockaden mit meiner Hilfe angehen kannst.

 

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