Wie Du aus Weihnachten das Fest der Liebe machst

Geschrieben von am 21. Dezember 2015 | Abgelegt unter Hanspeter Eberle

Bald ist es soweit. Der Christbaum ist geschmückt, die Gäste sind eingeladen und die grossen und kleinen Kinder schwelgen in der Vorfreude auf den Weihnachtstag.
Oder sträubt sich das eine oder andere Deiner Nackenhaare, wenn die Schwiegermutter mitfeiert?
Ob das so ist oder ob Du dabei ganz entspannt bleibst, bestimmst Du ganz allein.

An vielen Universitäten wird geforscht, wie wir funktionieren. Neurowissenschaftler, Kommunikationsexperten und andere mehr gewinnen fast täglich neue Erkenntnisse. Und immer mehr kristallisiert sich heraus, was die alten Schamanen schon seit Jahrhunderten wissen: Die Energie folgt den Gedanken.

Gefühle bestimmen Deine körperliche Befindlichkeit – und umgekehrt

Eine kühne Aussage. Der britische Psychologie-Professor und Glücksforscher Richard Wiseman untermauert das mit unzähligen Experimenten. Wir brauchen etwas von diesem Wissen, um es an Weihnachten für uns nutzbringend einzusetzen.
Mal angenommen, Du bist heute mit dem linken Fuss aufgestanden. Es geht Dir durchzogen, unerklärliche Traurigkeit oder sonst eine unnütze schlechte Emotion wollen sich in Dir breitmachen. Doch dem bist Du nicht ausgeliefert. Fang einfach an zu Lachen. Ja, ich weiss, es gibt grad nichts zu lachen. Totzdem: Tu es einfach. Mach Lachgeräusche und verziehe dein Gesicht dabei. Einfach ganz mechanisch. Und freu Dich darüber, dass es Dir in kurzer Zeit besser geht.
Das kommt davon, dass schlechte Gefühle Deinen Körper beeinflussen. Und das ist umkehrbar. Über körperliche Aktion – hier das Lachen – machst Du Dir Glücksgefühle.
Auch Dein Selbstvertrauen kannst Du einfach anheben: Press die Faust Deiner stärkeren Hand zusammen und nimm wahr, wie Du Dich sofort stärker und unangreifbarer fühlst.

Jetzt die Weihnachtstipps

  • Trefft von Anfang an klare Vereinbareungen über das Schenken. Vor allem dann, wenn Ihr Erwachsenen alleine feiert, weil die Kinder auch schon erwachsen sind es noch keine Kindeskinder gibt.
  • Hast Du eine Patchworkfamilie? Zum Beispiel die Mutter Deiner (kleinen) Kinder und eine neue Partnerin? Solltest Du mit dem Gedanken spielen, ein gemeinsames Fest zu feiern: Vergiss es! Oft blenden die Kinder die neue Partnerin aus und beschäftigen sich mit Mami und Papi. Fazit: Die neue Partnerin fühlt sich überflüssig und geht und die Kinder basteln sich die Illusion, Mami und Papi würden wieder zusammenkommen und es würde alles so werden wie früher. Eine Illusion, die Du nicht erfüllen kannst. Mit Partnern verhält es sich genauso.
    Meine Erfahrung: Kinder packen gerne an verschiedenen Tagen Päckli aus und feiern.
  • Kinder sind am Weihnachsabend Adrenalinschleudern pur. Und entsprechend quengelig, denn sie haben sich mit Baumschmücken, Guetslibacken und allerlei Vorbereitungen – multipliziert mit der Vorfreude auf die Geschenke – bis Oberkante Unterkiefer damit aufgeladen.
    Also ab in die Natur. Lass die Kids rumtollen. Deine Nerven und Deine Gäste sagen Danke.
  • Mach die Faust und mach Dich stark. Und sag dann Deinen Gästen, dass Reizthemen wie Politik oder das Ausgraben uralter Geschichten (machen Mütter gerne) heute die Tabus des Abends sind.
  • Hält sich jemand von den Gästen nicht daran, so geh kurz raus, lach eine Minute, mach die Faust, geh wieder rein und sage höflich und bestimmt, dass hier, in Deinem Haus , Deine Regeln gelten. Und das Du einen schönen Abend haben willst. Glaub mir, eine derart klare Ansage zeigt Wirkung
  • Und wenn Du Dir ein kleines Weihnachtsgeschenk machen willst, so passt doch dieses Buch von Richard Wisemann ausgezeichnet.

     

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