Finde Dein inneres Kind und nutze seine Kräfte

Geschrieben von am 21. November 2012 | Abgelegt unter Coaching, Hypnose, Mentaltraining, Psychologie

Das innere Kind ist stets bei uns. Nur sind wir uns dessen meist nicht bewusst weil es sich ja nicht direkt zeigt. Und dennoch hat es massgeblichen Einfluss auf unser ganzes Leben und lässt uns indirekt Botschaften zukommen, wo und wann ihm etwas zugestossen ist oder fehlt.
Und oft hofft es noch darauf, dass seine Eltern irgendwelche Mängel ausgleichen. Die (Er-) Lösung liegt einmal mehr in uns selbst. Und die hält richtig viel Kraft für uns bereit.

Vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass Du in bestimmten Situationen unangemessen handelst oder Dich nach etwas sehnst, dass Du trotz aller Anstrengungen einfach nicht erreichst.
Oder Du kennst Menschen, die sich über Arbeit – bis hin zum Burnout – definieren oder glauben, nur dann „jemand“ zu sein, wenn der fette Benz vor der Tür steht.
Und manchmal klappts auch nicht wirklich mit Partnerschaften, was sich so äussert, dass jemand immer denselben Typ Mensch anzieht.

Indizien sammeln

Systemisch liegen diese Ursachen in der Vergangenheit. Das hat eine gewisse Logik in sich, weil etwas, was sich in der Gegenwart zeigt seine Wurzeln irgendwo früher haben muss.
Genau diese Wurzeln gilt es zu finden und auszugraben. Das ist mit dem Verstand zwar begreifbar, jedoch liegen die Wurzeln meist im Dunkel der Verdrängung. Weil das Hinschauen und Beleuchten des Auslösers vielfach weh tut.
Ein Indiz kann sein, dass Erinnerungen – zum Beispiel an einen Lehrer, der Dich in der Schulzeit drangsaliert hat – bei Dir körperlich stark spürbare Emotionen wie Wut oder Hass auslösen. Exakt dieselben Symptome, die Du im Hier und Jetzt empfindest, wenn ein Kunde oder Dein Chef mit Dir auf Konfrontationskurs geht.
Doch meist ist auch der Lehrer nur ein Symptom und dahinter steckt ein Knäuel voller Erlebnisse und Prägungen.

Die wahren Ursachen aufdecken und abkoppeln

In vielen Fällen führt Dich aufdeckende Hypnosearbeit zu traumatischen Erlebnissen, die Du im Zusammenhang mit Deinen Eltern in der frühen Kindheit erfahren hast.
Dazu machst Du eine Reise in die Vergangenheit und besuchst die einzelnen Stationen, an denen die energetische Verbindung zu Deinen Vorfahren in ein Ungleichgewicht geraten ist.
Du lernst auf dieser Reise Dein inneres Kind kennen und verbindest Dich mit ihm auf eine innige Weise.

Natürlich ist da auch ein Kontrollinstrument dafür, dass einem Ereignis die Kraft genommen worden ist, weiter unbewusst in Dein Leben einzugreifen.
Denn beim Zurückreisen in die Gegenwart wirst Du jede Situation noch einmal durchgehen und prüfen, ob sich die kräftebindenden Emotionen, die sich als neuropsychologische Phänomene offenbart haben, in Richtung null verändert haben.

Und möglicherweise wirst Du dann erleben, wie viel Power und Ressourcen Du für Dein selbstbestimmtes wie von Zauberhand bekommst.

Klicke einfach hier und lies mehr darüber, wie genau das von statten geht.

Das gibt richtig mehr Lebensfreude!

 

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3 Kommentare zu “Finde Dein inneres Kind und nutze seine Kräfte”

  1. am 22. November 2012 um 14:12 1.Erwin Schmäh schrieb …

    Die Arbeit mit dem inneren Kind in der aufdeckenden Hypnose oder auch in der Aufstellungsarbeit scheint mir wesentlich zu sein. Ich bin ganz deiner Meinung, dass starke Emotionen aus längst vergangenen Erlebnissen ein Hinweis sein können, dass unser inneres Kind verletzt wurde und die Arbeit damit sehr grosses (Heil)- Potenzial hat.

    Aus meiner Sicht können diese schmerzlichen Erlebnisse, nicht mehr gelöscht oder rückgängig gemacht werden, obwohl das von vielen Menschen gewünscht oder sogar geglaubt wird. Es fehlt mir deshalb der Hinweis wie „das energetische Ungleichgewicht“ wieder ins Gleichgewicht gebracht wird.

    Und erlaube mir die Bemerkung, dass eine Verbindung mit dem inneren Kind oft auch eine Identifikation mit den Schmerzen und dem erfahrenen Leid zur Folge haben kann. Deshalb bin ich der Überzeugung, dass der Erwachsene das innere Kind „nur“ achten und in seinem Schmerz sehen soll, ohne sich jedoch mit dem inneren Kind zu identifizieren oder sogar das schmerzliche Erlebnis zu verniedlichen, denn dann würde das innere Kind meckern.

  2. am 22. November 2012 um 15:40 2.Hanspeter Eberle schrieb …

    Lieber Erwin

    Da gehe ich völlig einig mit Dir – den Schmerz wird das innere Kind als Schmerz sehen und wahrnehmen.
    Doch dann wird das Trauma etc. meiner Ansicht – ohne verniedlicht zu werden, denn das ist ganz was anderes – „Fotoalbumwert“ bekommen. Was bedeutet, dass es zwar weder ausgelöscht noch sonstwie weggeputzt wird (sonst müssten wir wirklich mit einer Zeitmaschine zurück und die Vergangenheit verändern) sonder nur die gebundene Kraft verliert, die sich in spürbaren Emotionen beim unbearbeiteten Ereignis zeigt.
    Das macht das Ganze weder schlechter noch besser – passiert ist passiert. Und doch steckt in solchen Dingen halt auch die eine oder andere Ressource, die in einem anderen, „ungebundenen“ Kontext für die Klienten durchaus förderlich sein kann.

  3. am 19. Juni 2013 um 15:39 3.Franz Josef Neffe schrieb …

    Wir sollten unserem inneren Kind auch endlich erlauben, UNS zu finden. Dann könnten und müssten wir erkennen, wie es ihm bisher mit und in uns ergangen ist.
    Überall wo ihm was fehlt, haben wir Fehler mit ihm gemacht bzw. machen lassen. Unser inneres Kind zeigt uns, wo und wie wir es haben verhungern lassen. Wir füttern täglich nur den Körper. Dass Seele und geist auch Hunger haben, wird infolge Pädagogik einfach stur ignoriert.
    Wenn unsere Talente Schwächen zeigen, müssen sie üben, üben, üben. Davon werden Talente aber nicht satt sondern matt und platt. In der neuen Ich-kann-Schule geht Talentestärken deshalkb vor Talenteschwächen.
    Im Grunde bräuchten wir doch mit uns nur nicht schlechter umgehen als mit anderen Leuten, von denen wir was wollen. Wenn wir von denen was wollen, sind wir doch auch freundlich und zuvorkommend und kämen nie auf so verrückte Ideen, ihnen Strafaufgaben zu geben, damit sie etwas gern für uns tun.
    E.Coué zeigte, dass wir uns oft wie einen bösen Feind behandeln. Dabei wäre es doch doch viel klüger, uns selbst als Freund zu behandeln. Freunde tun alles für einen.
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

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