Wie ein Passwort zur Autosuggestion wird

Geschrieben von am 1. November 2016 | Abgelegt unter Coaching, Hypnose, Psychologie, Sprache

Die meisten meiner Klienten lernen zusätzlich zur Hypnosearbeit bei mir auch Selbsthypnose und das Erstellen wirksamer Suggestionen. Diese lassen sich wunderbar als Passwort zu Deinem Unterbewusstsein nutzen.

Selbsthypnose ist eines meiner Hobbies und meine favorisierte Art, um Probleme anzugehen. Vielleicht hast Du das auch schon probiert und in für Dich wichtigen Anliegen hat sich nichts bewegt. Das mag daran liegen, dass Dein Bewusstsein zuwenig „weichgeklopft“ ist, um den Weg zum Unterbewusstsein freizugeben. Ein wirksames Mittel, um diesen Zugang zu erlangen, sind Autosuggestionen. Also zielführende Sätze, die Du mantraartig wiederholst und – das ist ganz wichtig – dabei Emotionen reingibst.

Alltagstauglich

Soviel zur Theorie. Nur eben: Du musst das machen. Und oft sind grad viel wichtigere Themen auf der Traktandenliste und Deine täglichen Übungen gehen darin unter.
Im Newsletter meines Freundes Chris Mulzer (kikidan.com) bin ich auf eine Trouvaille gestossen, die ich Dir hier weitergebe. Chris ist einer der Menschen, denen ich viel verdanke und der wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich heute da bin, wo ich bin.

Dein Passwort zum Unterbewusstsein

Möglicherweise hast Du einen PC zuhause oder am Arbeitsplatz. Und wie sich das gehört, brauchst Du ein Passwort, um an den Inhalt zu kommen. Und meistens ist es so, dass Du Dein Passwort – vor allem bei Firmenrechnern – jeden Monat ändern musst. Das neue Passwort darf nicht mit dem alten identisch sein und muss oft mindestens acht Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
Das kann schon eine Herausforderung sein, jeden Monat ein neues Passwort zu finden.
Warum also nicht aus einer positiven Suggestion ein Passwort generieren, das ein Kürzel der Suggestion wird? Mal ein Beispiel: Die Suggestion zum Abnehmen „Ich esse langsam und bewusst und spüre, wenn ich satt bin“ wäre als Passwort „Iel&b&s,wisb“ (ohne die „“). Muss noch eine Zahl eingegeben werden, so gib eine am Schluss ein. In der englischen Sprache geht das einfacher, hier werden öfter Wörter mit Zahlen ersetzt. Zum Beispiel das Wort „to“ (zu) mit einer 2.
Jedesmal, wenn Du Dein Passwort eingeben musst, sagst Du Deine Suggestion und spürst einen Moment nach, was sie in Dir auslöst. Spannenderweise sind 30 Tage gerade gut, dass die Suggestion ihre Kraft verliert und durch eine andere ersetzt werden muss. Genau wie die Passwörter.

Lifehacker bringts auf den Punkt

Ja, was ist denn ein Lifehacker? Lifehacks sind Strategien, mit denen Du alltägliche Dinge, die Du tun musst, dafür einsetzen kannst, um Dein einfacher zu machen.
Maurizio Estrella beschreibt hier in einfachem Englisch, das, was ich oben zusammengefasst habe.
Vielleicht magst Du das Ganze lieber per Video erleben – dann wünsche ich Dir auch dabei nur die besten Erkenntnisse.

Wer weiss, vielleicht entwickelst Du ganz eigenen Ideen zum Thema „Lifehacks“. Und natürlich bin ich gespannt, wenn Du sie mich wissen lässt.

Print Friendly

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben