Kann Hypnose Süchte wegmachen?

Geschrieben von am 31. August 2015 | Abgelegt unter Hanspeter Eberle, Hypnose, Medizin, Mentaltraining, Psychologie, Systemische Arbeit

Die Frage nach der Therapierbarkeit von Süchten mit Hypnose wird mir immer wieder gestellt.
Die Antwort darauf ist ein klares Ja. Sucht ist eine Disharmonie in der Beziehung zu sich selbst und geht oft einher mit daraus entstandenen körperlichen Abhängigkeiten. So kann in vielen Fällen Hypnose allein sehr wirksam sein, in anderen Fällen hilft sie unterstützend bei körperlichen Entwöhnungsprozessen.

Erst einmal gibt es etwas klarzustellen. Hypnose als solche kann nichts von alleine. Hingegen ist sie das Mittel der Wahl, um mit sich selbst auf einer tiefen Ebene in Beziehung zu treten. Das bedeutet, dass der Hypnotisand (Klient) in der Hypnose Prozesse durchläuft und seine Blockaden selber lösen muss.
Der Hypnotiseur ist nur der Guide, der die Klienten durch ihre Prozesse führt. Und weil Klienten ihre Prozesse bewusst durchlaufen und jederzeit die Möglichkeit haben, etwas zu tun oder nicht zu tun, liegt die Entscheidung und so der Therapieerfolg ganz in deren Händen.

Hypnose und der blaue Dunst

Das Rauchen aufzugeben ist eines der häufigsten Anliegen. Erst einmal klären wir ab, ob eine Nikotinsucht vorliegt oder ob aus einem angelernten Verhalten in der Jugend einfach eine Gewohnheit geworden ist. Wann also ist jemand nikotinsüchtig? Da gibt es ein paar Fragen, die Sie sich selber stellen dürfen.

  • Wieviele Zigaretten rauchen sie im Tag (24 Std)? Nehmen wir mal an, 20.
  • Wie lange brauchen Sie für eine Zigarette? Nehmen wir mal an, Sie „fressen“ die Dinger in drei Minuten.
  • Wie lange schlafen Sie in der Nacht? So an die acht Stunden?
  • Wievielmal stehen Sie nachts auf, um eine zu rauchen? Nie?
  • Fällt es Ihnen leicht, auf längeren Flügen Nichtraucher zu sein?

Nur mal angenommen, Sie rauchen 20 Zigaretten – dann ergibt das 60 Minuten oder eine Stunde pro Tag, in der Sie Raucher sind. Vor allem dann, wenn Sie nachts nicht aufstehen…
Die übrigen 23 Stunden sind Sie dann logischerweise Nichtraucher.
Wenn der Fall so liegt, scheint es sich beim Rauchen nur um eine Gewohnheit aus früheren Zeiten zu handeln.

Rauchen und Selbstvertrauen

Deren Ursache liegt oft irgendwo in der Jugend. Während der Pubertät beginnt sich ein junger Mensch mehr und mehr vom Elternhaus abzulösen und umgibt sich mit Gleichaltrigen in einer Clique. Ist nun so ein junger Mensch nebst allen Ereignissen der Pubertät noch mit mangelndem Selbstvertrauen geschlagen, orientiert er sich ganz schnell mit den dominanten Cliquenmitgliedern. Rauchen die, so wird er auch damit beginnen – einfach um dazuzugehören.
Wie sich das Selbstvertrauen eines Menschen entwickelt, hängt in grossem Mass von der kindlichen Prägung ab. Ermuntern einen die Eltern oder tun sie alles ab, was man tut, nehmen Eltern ihr Kind wahr und an, so wie es ist oder wollen sie es unbedingt verändern: Das sind nur ein paar Anhaltspunkte, wohin die Reise in Hypnose gehen kann.

Körperliche Abhängigkeit

Ist nun ein Raucher nikotinabhängig oder ein Trinker vom Alkohol oder jemand, der Heroin spritzt oder Kokain schnupft von diesen Substanzen, ist es angezeigt, nebst der Hypnosetherapie auch einen körperliche Entgiftung in die Wege zu leiten. Denn nur dann, wenn die körperlichen Symptome überwunden werden, ist auch eine nachhaltige Therapie auf der mentalen Ebenen möglich.
Und auch hier gilt: Es geht nur das, was ein Klient bereit ist zu machen und was er zulässt. Das bedeutet auch in diesen Fällen, dass der Klient aus der Sucht aussteigen will und das mit externer Hilfe eigenverantwortlich tut.

Selbstzerstörung als Ursache

Drogen und übermässigem Konsum anderer Substanzen – auch Alkohol und Nikotin – liegt oft ein Selbstzerstörungs-Szenario zu Grunde.
Im therapeutischen Rahmen reisen wir hier zurück, um den Auslöser zu finden, der zu diesem unbewussten „Ich will nicht mehr Leben“-Verhalten geführt hat.
Eine gute Frage dazu habe ich vor vielen Jahren von einem meiner Trainer gelernt. Klienten, die sich in der Selbstvernichtungs-Spirale befinden fragt er vor Beginn der Therapie: „Wollen Sie nicht mehr leben oder wollen Sie SO nicht mehr leben?“
Die Frage wirkt Wunder und öffnet fast immer den Weg dahin, wo der Grundstein zur Sucht gelegt worden ist.

Wollen Sie mehr wissen? Schicken Sie mir einfach ein Mai an hpe (Punkt)zielgenau (at) gmail (Punkt) com oder schreiben Sie ins Kommentarfeld.

 

Print Friendly, PDF & Email

Manneskraft ausser Kontrolle – hier gibts Abhilfe

Geschrieben von am 23. April 2015 | Abgelegt unter Hypnose, Medizin, Mentaltraining, Psychologie, Wissenschaft

Neulich habe ich in einer populärwissenschaftlichen Sendung im Fernsehen erfahren, dass immer mehr Männer ihren Mann nicht immer dann stehen können, wenn sie sollten. Angeblich sind die „übermächtigen“ emanzipierten Frauen daran Schuld und unser Schulsystem, dass Buben zu halben Mädchen formt.
Stimmt das wirklich? Oder stecken da ganz andere Dinge dahinter?
Und die gute Nachricht ist die, dass es einfache Lösungen für festen Stand gibt.

Dass die jetzige Generation junger Männer oft nicht in Ihre männliche Kraft kommt, scheint ein Trend zu werden. Gründe gibt es viele dafür und ganz sicher nicht nur der, dass an vielen Schulen Völkerball nur noch mit einem Softball gespielt werden darf, damit Mädchen einen Treffer abkönnen.
Dafür gibt es viele Jugendliche, deren Väter die Zeit und den Aufwand scheuen, um ihren Sprösslingen „Jagen und Fischen“ beizubringen und auch sonst alle die Dinge, die aus einem Buben einen Mann machen.
Und weil von der Kita bis zum Auszug von zuhause die Erziehung meist in weiblicher Hand liegt, machts das auch nicht besser. So bleibt eben das männliche Selbstbewusstsein (wohlverstanden nicht „Machogehabe“) auf der Strecke und wenn so ein junger Mann dann auf eine selbstbewusste Frau trifft, die ihre Ansprüche klar ansagt, ist die Folge halt tote Hose in der Hose.

Was sind denn Potenzstörungen überhaupt?

Lassen wir die ganze Energiegeschichte links liegen und schauen uns mal ein paar Tatsachen an.
Eine temporäre Störung kann eintreten, wenn Mann grad mitten in einem stressigen Projekt steckt oder an einer Abschlussarbeit auf Termin schreibt. In solchen Lebenssituationen wandert der Hoseninhalt temporär irgendwo in den Hintergrund des Seins.
Sowas ist absolut im grünen Bereich und gibt sich meist, wenn Mann wieder Zeit zum Durchatmen hat.

Heftiger wird es, wenn eine mechanische Einwirkung Gewebe und Nerven verletzt hat. Zum Beispiel eine Operation an der Prostata. Da ist halt einfach die Mikrochirugie noch nicht so weit, sowas ohne Nebenwirkungen auf die Standfestigkeit zustande zu bringen.

Die dritte Gruppe, wo sich die Erektion und Samenerguss der männlichen Kontrolle entziehen, ist die, die am häufigsten vorkommt. In diesen Fällen zeigt sich auf den ersten Blick kein ersichtlicher Grund für den Misserfolg.

Der ultimative Test

Bringt der Gang zum Urologen keinen pathologischen Befund ans Licht, der für die Kraftlosigkeit verantwortlich ist, verschreibt der Doktor schon mal das „blaue Wunder“ – Viagra – oder sonst ein standfestes Mittel.
Funktioniert damit die Geschichte so liegt es auf der Hand – um es mal auf Computerdeutsch zu sagen: Die Hardware ist in Ordnung, dafür braucht die Software dringend ein Update.
Ein Software-Update ist auch dann angesagt, wenn bis kurz vor der Penetration alles funktioniert, und wenns drauf ankommt ist Feierabend.
Oder wenn Frau mal kurz unter die Bettdecke fasst, und Mann mit sofortiger Ejakulation reagiert.
Dumm gelaufen – und zwar für beide. Mann schämt sich, weil er einmal mehr als „Frühspritzer“ agiert und somit versagt hat und Frau bleibt unbefriedigt. Und schon beginnt sich im männlichen Unterbewusstsein ein Glaubenssatz festzuhaken, der das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten grad nochmals untergräbt. Sowas wie: „Ich kann mich anstrengen, wie ich will und es bringt nichts. Und eines Tages wird mir mein Mädel davonlaufen.“
Was das für einen Stress auslöst, kannst Du Dir sicher gut vorstellen. Und wenn Frau dann auch noch enttäuscht reagiert, wird der Leistungsdruck beim nächsten Versuch noch grösser und die Erfolgsschancen für Mann noch kleiner.

Hurra es gibt Abhilfe!

In den meisten Fällen hat ja irgendwann mal alles funktioniert. Es gilt also, den Moment zu finden, wo die Manneskraft aus dem Ruder gelaufen ist und sich standhaft jeder Kontrolle zu entziehen begonnen hat. Genau da gilt es, den Hebel anzusetzen.
Ein äusserst wirkungsvolles Instrument, um wieder Ruhe und Kontrolle und Lust und Freude in die Hosen zu bringen, ist Hypnose.
Einer der häufigsten Wünsche, die Männer auf meinen Hypnose-Sessel führen, ist das sanfte Korrigieren aller möglichen Störungen, über die Mann üblicherweise nicht spricht.
Meine Praxis-Statistik zeigt, dass über 85% der Dysfunktionen in einer bis drei Hypnose-Sitzungen vollständig eliminiert werden und das selbst bei postoperativen Problemen zum Teil dramatische Verbesserungen erreicht werden.

Willst Du wissen, ob ich etwas für Dich tun kann? Dann nimm einfach per Mail oder Telefon mit mir Kontakt auf und wir loten zusammen die Möglichkeiten aus.

 

Print Friendly, PDF & Email

Lang Lang oder Helene Fischer? Das Unterbewusstsein sagt die Wahrheit!

Geschrieben von am 24. Januar 2015 | Abgelegt unter Coaching, Hanspeter Eberle, Hypnose, Kommunikation, Mentaltraining, Psychologie, Wissenschaft

Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, den Neuropsychologen Prof. Dr. Lutz Jäncke von der Uni Zürich kennenzulernen. Der Professor zeigte in seinem Vortrag auf, wie unser Gehirn mit Lust und Frust umgeht, dass wir Lust und Frust steuern können und auch dass das, was wir glauben, oft nicht die Realität ist.

In meinem Bekanntenkreis habe ich einige Fans klassischer Musik. Und zwar nicht einfach nur Fans, sondern – wie der Sohn eines meiner Freunde sagt – Hardcore-Klassikfuzzies.
Frage ich einige dieser Zeitgenossen, was sie von Andrea Berg, Beatrice Egli oder Helene Fischer halten, so verzieht sich ihr Gesicht und es kommen Kommentare, von denen „Schlagerheulsusen“ noch die schmeichelhaftesten sind.
Dasselbe hätten die auch bei Udo Jürgens gesagt. Doch weil der vor kurzem in eine andere Welt abgereist ist, fällt das Urteil mittlerweile etwas milder aus.

Licht ins Gehirn bringen

Nun haben die Zürcher Neuropsychologen nachgeforscht, was denn beim Musikhören im Gehirn verschiedener Musikfans abgeht.
Dazu haben sich die Forscher nebst den üblichen Hirnarealen, die mit Musik zu tun haben, explizit auch auf die Lust- und Belohnungszentren fokussiert.
Um die zu kalibrieren, haben Frauen irgendwelche Clips mit George Clooney und Co und Männer die entsprechenden Pendants weiblicher Natur gezeigt bekommen, während ihr Gehirn in einem Tomographen durchleuchtet worden ist.
Nachdem nun geklärt war, wo sich was abspielt, wenn Inbrunst und Lust da sind, gings ans Eingemachte.

Gehirn sagt die Wahrheit auch wenn Du lügst

Im nächsten Schritt wurden nun Leute in den Tomographen gesteckt, für die klassische Musik der Himmel und Helene Fischer die Hölle ist. Sie durften sich Musik ihrer Lieblingskomponisten anhören, während wiederum akribisch aufgezeichnet wurde, wo im Gehirn Reaktionen stattfinden.
Beim grössten Teil der Probanden zeigten sich moderate Reaktionen im Lustzentrum und auch in den musikalischen Zentren.
Körperliche Reaktionen waren von den extra dafür angebrachten Kameras so gut wie keine verzeichnet worden.
Und jetzt kommt der Hammer: Die Versuchs-Klassikfans bekamen Helene Fischers Hit „Atemlos“ vorgespielt.
Dabei rastete der Tomograph fast aus, weil alle Zentren und ganz besonders das Lustzentrum super stimuliert waren und die Kameras zeichneten auf, dass die Musikhörer die Füsse im Rhythmus des Schlagers bewegten.

Tragen wir Gefälligkeits-Masken?

Was also verursacht diese Reaktion? Zu einem Teil das Unterbewusstsein, das seinem Herrn oder seiner Herrin die Maske vom Gesicht reisst und sie so für einen kurzen Moment das leben lässt, was richtig Spass und Freude macht.
Die Maske, die dabei fällt, sorgt dafür dass Du von Deinem Umfeld als das wahrgenommen wirst von dem Du annimmst, dass es Deine beste Seite nach aussen ist. Andere zeigen Dir auch eine solche Maske. Und obwohl im tiefen Inneren (das kann Dein Bauch sein, weil Du ja auch ab und zu mal was „aus dem Bauch heraus“ machst) ein Fan lockerer Musik schlummert, ist es nicht konform das zu zeigen. Weil Du der Überzeugung bist, dass Dich sowas in den Augen Deines Umfeldes abwerten würde – was ein ausgewachsener Glaubenssatz ist, der keiner Wirklichkeit entspricht.
Du würdest Dich wundern, wer noch alles bei Beatrice, Andrea oder Helene mitschunkelt, wenn nur mal einer den Anfang macht. Warum sonst haben Fernsehsendungen wie „Musikantenstadel“ seit Jahren Mega-Einschaltquoten?

Helene Fischer ist nur die Spitze des Eisbergs

Was die Zürcher Forscher mit dem harmlosen Musikexperiment zeigen, findet seine Entsprechung in vielen anderen Bereichen des Lebens. Bei Dingen zum Beispiel, die Du tun willst und dann doch nicht tust – so nach dem Motto: „Ich schaffe das eh nicht und noch keiner meiner Freunde oder meiner Familie hat es geschafft“.
Doch genau solche Überzeugungen lassen sich umpolen. Du musst sie finden und Dir klar werden, was das, was Du glaubst, mit Dir macht. Einmal erkannt, kannst Du solche Glaubenssätze verändern.

Und wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann sieh Dich doch einfach mal auf meiner Webseite um. Das kann Dein erster Schritt zur Lösung sein.

So Du etwas Musse hast, und Dir gerne mal etwas von Professor Jäncke zu Gemüte führen willst, dann klicke auf den Link „Ihr Hirn kann mehr als Sie denken“ und lass Dir vom Professor 20 Minuten lang einfach mal etwas Wissenschaft ganz locker in Dein Hirn hineingiessen.

 

Print Friendly, PDF & Email

Wie sich Sucht überwinden lässt

Geschrieben von am 24. November 2014 | Abgelegt unter Coaching, Hanspeter Eberle, Hypnose, Medizin, Mentaltraining, Psychologie, Systemische Arbeit

„Ich komme nicht davon los“ ist eine Aussage, die ich immer wieder höre, wenn es um das Thema Sucht geht. Sucht erwerben Menschen nicht einfach so. Eine Verkettung von Umständen führt sie oft in die Sucht und es gilt, das erste Glied der Kette aufzuspüren und ihm die Energie zu nehmen.

Ich erspare mir die philosophische Betrachtung, ab wann ein Verhalten zur Sucht ausartet. Da haben sich schon reihenweise Leute die Köpfe darüber zerbrochen.
Sprechen wir hier einfach mal von Verhalten, dass verändert werden soll.

Typisch Süchte

Alkohol, Zigaretten, Zucker und andere Lebensmittel gehören in den Kreis, der in unserer Gesellschaft „Suchtmittel“ genannt wird. Weiche und harte Gesellschaftsdrogen gehören da auch dazu und Verhaltensmuster, die auch in der Familie der Zwänge angesiedelt werden können. Beispiel dafür sind der Hände-Waschzwang oder wenn jemand suchtartig die Wohnungstür schliesst und doch immer wieder öffnet um nachzusehen, ob der Kochherd wirklich ausgeschaltet ist.
In diesem Blogeintrag geht es um die physischen Dinge.

Stopfen bis zum Platzen

Fressattacken sind eine der häufigsten Ursachen, die behandelt werden wollen. Mal angenommen, ein Mensch isst und wird trotzdem nicht satt. In diesem Fall muss zuallererst überprüft werden, was er isst. Wenn seine Ernährungsgewohnheiten optimiert sind und er trotzdem reinschaufelt wie ein Bagger, dann liegt möglicherweise eine Störung im Themenkreis „Genährt werden“ vor.

Systemischer Hintergrund

Mal angenommen, ein Baby kommt ein paar Wochen zu früh auf die Welt.
Statt nach der Geburt die Wärme der Mutter zu spüren und sich bei Ihr satt trinken zu können, wird das Kleine in den Brutkasten gelegt und manchmal darf es die Mutter tagelang nur mit Gummihandschuhen im Brutkasten anfassen.
Kannst Du Dir vorstellen, wie es dem Kind dabei geht? Ohne Wärme der Person, die es neun Monate genährt hat? Vielleicht noch mit einer Sonde ernährt – aus was für Gründen auch immer.

Genau zu dem Zeitpunkt lernt das Kind zu nehmen, was kommt. Denn es gibt ihm keiner die Garantie, dass später auch wieder etwas kommt.
So oder ähnlich kann sich das aufbauen, was später Sucht genannt wird. Es ist der Aufschrei nach genährt werden – nicht nur auf der körperlichen Ebene. Und es ist möglich, dass sich irgendeine Sucht entwickelt.

Wie lässt sich Suchtverhalten verändern?

Ein guter Ansatz ist die systemisch-aufdeckende Hypnotherapie.
Mittels einer Regressionshypnose (Zeitreise in die Vergangenheit) begleite ich meine Klienten zurück bis zu dem Punkt, wo der Auslöser gesetzt worden ist. Dort entziehen wir dem Auslöser die Energie und testen, ob er unwirksam ist.
Natürlich gibts keine Garantie für Erfolg oder Heilung, denn es hängt vom Klienten ab, wie weit er bereit ist, mitzugehen.

Für wen eignet sich die systemische Hypno-Therapie?

Jeder Mensch, der bereit und willens ist, etwas bei sich nachhaltig zu verändern, hat gute Erfolgsaussichten.
Was definitiv nicht funktioniert ist, wenn ein Lebenpartner oder sonst ein Dritter anruft und mir erklärt: „Mein Mann/Frau/Sohn/Tochter raucht zuviel. Er/sie muss dringend aufhören. Wann kann ich ihn/sie vorbeischicken?“

Wer also seine Weichen neu stellen will, muss sich selber bei mir melden. Dann klären wir gemeinsam, ob ich der richtige Reiseführer ins Innere bin und wie das Thema angegangen werden kann.

 

Print Friendly, PDF & Email

Hier steht alles über Hypnose

Geschrieben von am 3. Oktober 2014 | Abgelegt unter Coaching, Hanspeter Eberle, Hypnose, Medizin, Meine Meinung, Mentaltraining, Psychologie

Der Hypnotiseur guckt Dir tief in die Augen und schwupp – schon bist Du ihm ausgeliefert. Willenlos wie du bist, macht er mit Dir was er will. Und Du kannst Dich nicht wehren.
Ist das Deine Idee von Hypnose? Dann bedarf sie dringend einer Korrektur.
Mein Kollege Hansruedi Wipf sagt Dir in seinem Buch „Hypnose – Gesundheit und Heilung auf natürlichem Weg“ die Wahrheit über eines der natürlichsten Phänomene, das in uns allen schlummert.

Bühnenspektakel oder Mentalisten, die in TV-Serien mit einem Fingerschnipsen und etwas Hellsehen jeden Fall im Nu lösen – das kennst Du vom Varieté oder Fernsehen.
Viel Show um nichts und gar wenig Realität ist das, was in vielen europäischen Ländern alles rund um die Hypnose in Verruf gebracht hat.
In England und Amerika gehört Hypnose seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zum Standard-Repertoire vieler Therapeuten, Coaches, Ärzte und Zahnärzte.

Hansruedi räumt auf

Vor ein paar Tagen finde ich ein Paket im Briefkasten. Gespannt mache ich es auf und halte ein Buch in der Hand. Mein Kollege Hansruedi Wipf hat es geschrieben und ihm den Titel „Hypnose – Gesundheit und Heilung auf natürlichem Weg“ gegeben.
Ich habe grad etwas Zeit und beginne, darin zu blättern. Schon das Inhaltsverzeichnis lässt mich erahnen, dass Hansruedi ohne Umschweife auf den Punkt kommt – genau so, wie es ein guter Hypnotiseur machen sollte.
Mit jeder Seite, die ich lese, spüre ich Hansruedis Faszination und stelle mir vor, wie er Seite für Seite mit seinem Herzblut geschrieben hat.
Einfach, klar und präzise zeigt er auf, was Hypnose ist, wie sie funktioniert und was man damit alles machen kann. Hansruedi sorgt mit vielen Beispielen aus seinem Praxisalltag dafür, dass die Spannung bis zur letzten Seite anhält.

Tu Dir etwas Gutes

Viele der Situationen, die Hansruedi beschreibt, kenne ich auch aus meiner hypnotischen Arbeit. Und auch die ganzen Vorurteile, die oftmals verhindern, dass Menschen ganz einfach erfolgreich, glücklich und gesund sein können.
Schenk Dir selber das Buch oder bring es Deinen nächsten Gastgebern mit. Das wird mit Sicherheit die übliche Flasche Wein in die Ecke schicken.

Einfach hier auf das Buch klicken und kaufen.

HIER klicken und du bist auf Hansruedis Webseite.

 

Print Friendly, PDF & Email

Fitness für die grauen Zellen

Geschrieben von am 7. Juli 2014 | Abgelegt unter Hanspeter Eberle

Fussball-WM 2014. Die Hölle von Manaus fordert konditionell alles von den Spielern. Genau für solche Herausforderungen trainieren die Jungs tagein und tagaus.
Geistige Fitness spielt eine ebenso tragende Rolle. Denn nach 90 Minuten Spiel müssen die Reaktion und das taktische Vorausdenken ebenso schnell präsent sein wie beim Anpfiff.
Dafür ist das Gehirn zuständig. Und es lässt sich dafür trainieren – wie ein Muskel.

Nicht nur Fussballspieler sind bei Ihrer Arbeit gefordert. Wir alle stellen uns täglich Herausforderungen und wollen diese möglichst effizient bewältigen.
Das gilt auch für Schulkinder. Für die beginnt nach den Sommerferien eine neue Klasse und das Lernen wird anspruchsvoller.

So finden Sie das passende Trainig

Smartphone und Tablet sind für viele von uns zu einer Art „Ersatzhirn“ geworden. Wir haben alles Wichtige für den Tag stets dabei – von der Agenda über die Kontakte bis zur Zeitung.
So liegt es auf der Hand, hier auch das Fitnesscenter für das Gehirn reinzupacken und damit „tote“ Zeit nutzbringend zum Leben zu erwecken.
Ich habe mehrere dieser Fintesscenter ausprobiert und habe dabei die App von Neuronation gefunden.
Die App bekommst Du kostenlos für Androiden im Google Play und für Apfelgeräte bei iTunes.
Sowohl in der App, wie auch über die Webseite von Neuronation bekommst Du viele kostenlose Übungen.
Du kannst Dir auch für wenig Geld Dein spezielles Programm zusammenstellen lassen, das Dir hilft, gezielt Deine Hirnleistung aufzubauen.
Die App hilft Dir dabei, Deine Leistungen beispielweise im Bereich „Fluide Intelligenz“, das logische Denken oder Deine Kreativität zu steigern.
Die Universität Hildesheim hat in einer Studie nachgewiesen, dass eine Leistungssteigerung des Arbeitsgedächtnisses Kinder dabei unterstützt, ihren Lernerfolg dramatisch nach oben zu schrauben. Das Arbeitsgedächtnis hat sich dabei als tragender Indikator für den Schulerfolg erwiesen.

Trainiere spielerisch und spür, wie es sich nach einer Weile des Spielens verändert. Und ganz nebenbei wird der Ferienstau am Gotthard erst noch zur Powerzeit für Dein Gehirn.

Ich wünsche dir viel Spass und Erfolg beim Trainieren.

 

Print Friendly, PDF & Email

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »