Bewusstseinsfelder für mehr Lebensfreude nutzen

Geschrieben von am 15. Mai 2011 | Abgelegt unter Coaching, Esoterik, Grenzwissenschaft, Medizin, Mentaltraining, Psychologie

Modernste Untersuchungsmethoden aus der Medizin schaffen Bilder davon, was im Inneren unseres Gehirns wo abgeht. Wohlverstanden, das sind reine Messmethoden. Die zeigen auf, welches Hirnareal zu arbeiten beginnt, wenn eine Versuchsperson vorgegebene Aufgaben löst.
Daraus lässt sich eine Landkarte zeichnen, welche Bereiche des Gehirns zum Beispiel für Sehen, Hören oder Tasten mit verschiedenen Gliedmassen zuständig sind.
Mittlerweile lässt sich auch einordnen, wo genau etwas passiert, wenn der Proband an etwas denkt – etwa an einen schönen Urlaubstag.

Wo ist das Archiv unserer Gefühle?

Diese Frage ist eines der letzten Rätsel der Wissenschaft. Auf der „Hardware-Ebene“ scheint es so zu sein, dass chemische Erinnerungen im Zellgedächtnis abgespeichert sind. Das ist eine mögliche Erklärung dafür, dass Resistenzen gegen „Bewusstseinsarbeit“ – beispielsweise Hypnosetherapie – auf der körperlichen Ebenen auftreten können.Gefühle
Doch wie ist es möglich, dass sich physische Phänomene zeigen, wenn Erinnerungen abgerufen werden?
Dazu kannst Du das folgende Experiment selber machen.

Stell Dir einmal intensiv vor, dass Du jetzt in eine frische Zitrone beisst. Wie sich der Saft in Deinem Mund ausbreitet und was das bewirkt. Spürst Du es?

Experiment Nummer zwei geht noch einen Schritt weiter.
Geh mal kurz mit allen Deinen Sinnen in eine Situation, in der Du wütend auf jemanden oder etwas warst.
Wo spürst Du das in Deinem Körper?

Und zu guter Letzt doe positive Variante. Geh jetzt wieder mit allen Deinen Sinnen in eine Situation, in der Du super erfolgreich warst. Zum Beispiel einen Verkauf abgeschlossen hast, Dein Buch in der Bestsellerliste gefunden hast, einen Wettkampf gewonnen hast oder…

Spannend, was da so an Gefühlen hochkommt obwohl Du Dir alles nur vorstellst.
Erfahrungen aus der Praxis lassen darauf schliessen, dass da die Bewusstseinsfelder mit im Spiel sind.

Den Alltag selber bestimmen

Hand aufs Herz: Jeder steht mal mit dem linken Bein auf. Viele denken sich, dass das halt einfach so ist und jetzt ein weniger prickelnder Tag ansteht. Schliesslich predigen ja einige Mental-Gurus, dass wir stets gut drauf sein müssen.
Das ist in meiner Welt Unsinn. Jeder Mensch hat das Recht, sich zu entscheiden: „Heute will ich mal etwas weniger gut drauf sein.“
Und jeder Mensch hat auch das Recht sich zu entscheiden: „Auch wenn ich mit dem linken Bein aufgestanden bin wird heute der beste Tag meines Lebens sein.“

Die Dusche machts möglich

Wenn ich mich an einem „Linken Bein-Morgen“ dafür entscheide, dass der Tag dennoch super wird, lasse ich das „Linke Bein-Gefühl“ genau so lange zu, bis ich unter der Dusche stehe.
Dann gehe ich mental in eines meiner Erfolgserlebnisse und koste das Gefühl aus, das sich in mir ausbreitet.
Mit dem Singen meines derzeitigen Lieblings-Ohrwurms verankere ich dieses Gefühl in mir.

Auch wenn mein Gesang mir keine DSDS Recall-Karte von Dieter Bohlen einbringt ist mein Tag so, wie ich ihn haben will. Und so, wie Du ihn auch haben kannst wenn Du mit der Duschmethode oder sonst einer Strategie Deine guten Gefühle weckst.
Machs einfach mal uns stelle fest, was es bewirkt.

Mehr Lebensfreude!

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