Die Sache mit dem Loslassen

Geschrieben von am 31. März 2010 | Abgelegt unter Esoterik, Meine Meinung, Mentaltraining, Psychologie

Bärbel Mohr’s „Bestellungen beim Universum“ oder Esther Hicks „Ask and it is given“ sind zweifellos Bestseller. Und „The Secret“ steht ihnen in nichts nach. Alle diese Gebrauchsanweisungen, um sich Wünsche zu erfüllen, haben einen gemeinsamen Nenner der da heisst: Einmal bestellen und dann vergessen – oder eben loslassen.
Gescheiterweise sind wir Menschen Verstandeswesen und besonders in unserem westlichen Kulturkreis herrscht ein gerüttelt Mass an analytischem Denken vor. Das mag seine Vorteile haben, behindert jedoch das Loslassen. Manch einer hat in mehr oder weniger esoterisch angehauchten Meditationskursen die Anweisung der Trainerin im Ohr: „Nun mach Dich ganz leer und denk an nichts.“
Ganz ehrlich: Ich bekomme das so nicht hin. Vielleicht, weil ich kein Zen-Buddhist bin und – von wem auch immer – eine gesunde Portion Neugier mitbekommen habe. Die sorgt dafür, dass die Rädchen im Gehirn munter weiterdrehen.
Also gehen die nächsten Versuche in die Richtung „Bestellen und sofort etwas anderes tun.“ Doch der Alltag schlägt auch hier seine Schnippchen. Denn in bestimmten Situationen – wenn das Bestellte gerade ganz dringend gebraucht wird – ist die Mangeldenke wieder da. Schliesslich ordert ja selten jemand etwas, von dem er schon Überfluss hat.
Und weil Mangeldenke Mangel verstärkt – das behaupten zumindest Menschen, die sich als Insider auf dem Gebiet bezeichnen – muss eine Strategie her, um den Verstand für einen Moment stillzulegen. Ein lohnenswerter Gedanke, denn viele Besteller sagen, dass es immer dann ganz besonders gut funktioniert, wenn nur ein flüchtiger Gedanke abgeschickt wird. Ein Gedanke, der sich wie von selber bildet. Zum Beispiel: „Ach wie schön, wenn heute eine Stunde früher Feierabend wäre.“ Was passiert ist oft. dass der letzte Kunde seinen Termin absagt. Es ist verlockend, sich nun diesen Kunden bewusst wegzuwünschen. Fazit: Oft sagen sich erst recht noch zwei neue Kunden an. Das bedeutet dann Überstunden arbeiten.

Gibt es nun eine Bestell-Strategie?

Klar doch. Der Trick dabei ist, die stets fliessende Gedankenflut in geordnete Bahnen zu lenken. Der Schlüssel dazu ist, das eingebaute kritische Urteilsvermögen auszuhebeln.
Das geht am einfachsten mit einer kleinen Übung um das Unterbewusstsein auf Vordermann zu bringen. Dazu wechsle ich jetzt ganz einfach in die „Du-Form“ weil das Unterbewusstsein genau das mag.

Nimm also ein Blatt Papier und schreib Deine Bestellung auf. Geschriebenes hat Power und die Bestellung soll ja im Gedächtnis bleiben.
Setz Dich dann bequem hin und schliess Deine Augen.
Nimm wahr, wie sich die klitzekleinen Augenmüskelchen entspannen und wenn Du das Gefühl hast, dass sie so faul sind und nicht mehr arbeiten mögen, teste einfach mal ob sie wirklich entspannt sind.
Auch das geht ganz einfach: Stell Dir vor – und halte die Vorstellung – Deine Augen bleiben geschlossen auch wenn Du sie gleich öffnen wirst.
Was, die Augen öffnen sich? Dann hast Du die Vorstellung, dass sie geschlossen bleiben. nicht gehalten. Also nochmals…
Wenn das noch immer nicht geht dann tu einfach im Sinne des Experiments mal so, als wärst Du ein Mensch, dessen Augen geschlossen bleiben auch wenn Du sie öffnen willst. Nur so tun, als könntest Du das.
Gut – jetzt klappts.
Lass jetzt die Entspannung aus Deinen Augenmuskeln in Deinen ganzen Körper fliessen und während sich die Entspannung ausbreitet, schick in Gedanken Deine Bestellung los.
Bleib angenehm entspannt und erinnere mit allen Sinnen eine Situation, in der Du besonders gut drauf bist. Vielleicht einen Tag in den letzten Ferien. Da wo Du mit nackten Füssen im warmen Sand stehst und kühle Wellen sanft an Deinen Zehen knabbern. Spür die wärmende Sonne auf Deinem Körper und jenen Hauch von Brise, der alles so angenehm macht. Und hör das leise Rauschen der fernen Brandung.
Und sollte jetzt so etwas wie ein Glücksgefühl aufkommen, verstärke es. Mach das Bild Deiner inneren Wahrnehmung farbiger, die Wellen noch etwas angenehmer und die Wärme der Sonne noch etwas wärmer. Genau so bis es ganz wunderbar ist.
Bleib einen Moment in diesem Zustand und sauge diese Stimmung in jede Deiner Zellen.
Öffne dann Deine Augen (diesmal wirklich öffnen) und nimm dieses Erlebnis mit in Deinen Alltag, in das, was Du gerade tun wirst.

Und wenn Du mehr davon haben willst kannst Du hier einfach eine Stunde Bestelluntericht geniessen. Und ja – Dein Feedback zur Lieferung ist herzlich willkommen. Eines garantiere ich: Diese Übung gibt

Mehr Lebensfreude!

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Ein Kommentar zu “Die Sache mit dem Loslassen”

  1. am 31. März 2010 um 15:13 1.Silvia schrieb …

    Suuper, Danke! Und gleich auch noch mit Anleitung per Video…Ich hab einen Menge das ich bestellen möchte…Und auch noch ohne Versandkosten…besser gehts nicht ;o)

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