Schamanentrick schafft frohe Festtage

Geschrieben von am 15. Dezember 2010 | Abgelegt unter Coaching, Esoterik, Kommunikation, Kultur, Mentaltraining, Psychologie

So kurz vor Weihnachten werden sich einige denken: „Ach wenn doch der ganze Spektakel schon vorbei wäre“.
Der traute Familienkreis ist für viele eine Pflichtübung, Knatsch programmiert sich fast von alleine vor.
Manch einer hegt Erwartungshaltungen vielleicht in Bezug auf eine Versöhnung. Und ist dann enttäuscht, wenn alles beim Alten bleibt und so ist wie jedes Jahr in den Weihnachtstagen: Stress, Hektik und aneinander vorbeireden.

Das ist beileibe keine Erscheinung der Neuzeit oder speziell in unserem Kulturkreis. Vielleicht ist der Kontext früher ein anderer gewesen doch die Auswirkungen waren dieselben.
Und eigentlich hätten es doch alle gerne gut und schön zusammen.

Die Hauptursache liegt einmal mehr in der gegenseitigen Kommunikation verborgen.
Stellen Sie sich doch mal einen Baum vor. Ich bin mir fast sicher, dass das innere Bild eines Baumes im Prinzip bei den meisten Menschen ähnlich ist. Unten Wurzel, dann einen Stamm und am Schluss eine Krone.

Stellen Sie sich jetzt einmal Liebe vor. Fragen Sie dann einen anderen Menschen, was er sich darunter vorstellt. Sie werden staunen, wie da die Ansichten auseinandergehen.

Was können Sie also tun um Ihr Gegenüber besser zu verstehen?
Lassen Sie den Gesprächspartner einfach erzählen. Hören Sie ihm aktiv zu in dem Sie nachspüren, was das, was er oder sie sagt für Gefühle in Ihnen auslöst.

Damit sichtbar wird wer grad das Sagen hat wenden Sie einfach einen alten Schamanentrick an. Wählen Sie einen Gegenstand aus, der Ihnen besonders gut gefällt. Zum Beispiel einen Stab.
Diejenige Person die am Reden ist, hält diesen Redestab. Und gibt ihn anschliessen dem nächsten Redner weiter, der ebenfalls seinen Standpunkt zum Thema darlegt. So geht das Reihum bis jeder gesprochen hat.

Nun fasst jeder zusammen, was er meint verstanden zu haben. Und wundern Sie sich, dass Ihre Worte vom Gesprächspartner derart „falsch“ verstanden worden sind.

Das rührt ganz einfach davon her, dass jeder Mensch seine eigene Landkarte der Gedanken, Glaubenssätze und Erfahrungen hat. Mit dieser Landkarte gleicht er das Gehörte ab und zimmert sich so eine eigene Realität.

Durch das Zuhören mit Anteilnahme erschliesst sich Ihnen ein Teil der Landkarte Ihres Gesprächspartners. Und zur Sicherheit fragen Sie einfach nach, was genau er oder sie unter dem einen oder anderen Gesagten versteht.

Als kleine Hilfe können Sie die Zauberfragen aus dem magischen Fünffinger-Coaching benutzen.

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um damit Erfahrungen zu sammeln. Und glauben Sie mir, die Kommunikation mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner kann sich so entscheidend verbessern. Und so auch das gegenseitige Verständnis.

Dann kann unter dem Weihnachtsbaum das entstehen, was Sie sich wünschen.

Mehr Lebensfreude!

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